Umwelt

Quelle: DB AG/Volker Emersleben

Wir planen Natur- und Umweltschutz von Anfang an

Die DB Netz AG erneuert kontinuierlich die Schieneninfrastruktur und baut sie aus. Ziel ist es, eine moderne, umweltfreundliche Mobilität auf der Schiene zu gewährleisten und das klimafreundliche Verkehrsmittel Bahn zu stärken. Leider lassen sich beim Ausbau der Schieneninfrastruktur Eingriffe in die Natur nicht immer vermeiden. Dies gilt auch für die geplanten Brückenerneuerungen auf der Elbinsel. Unser gemeinsames Ziel ist es jedoch, die unerwünschten beziehungsweise negativen Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten.

Daher legen wir schon während der Planungen ein großes Augenmerk auf den Schutz der Umwelt. Basis hierfür sind gesetzliche Regelungen und Vorschriften, wie zum Beispiel die des Bundesnaturschutzgesetzes.

Wesentlicher Bestandteil der Planungen ist die sogenannte Umweltverträglichkeitsstudie (UVS). Im Rahmen dieser Untersuchungen wird projektspezifisch geprüft und bewertet, welche Auswirkungen das Bauvorhaben auf Menschen, Tiere, Umwelt und Natur haben wird.

Auf Basis der Prüfungsergebnisse der UVS erarbeitet die Deutsche Bahn einen Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) und stimmt diesen mit den zuständigen Landesbehörden ab. In diesem Papier werden notwendige Eingriffe in die Natur und Umwelt dokumentiert und bewertet. Sind Eingriffe in den Naturhaushalt nicht zu vermeiden, ist die DB dazu verpflichtet, für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen, um zum Beispiel seltenen Tier- oder Pflanzenarten weiterhin Lebensräume zu sichern. Der Aspekt der Tiere wird insbesondere noch einmal in der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) untersucht. Diese ist ebenfalls Bestandteil des LBP. Eingriffe in die Natur, die im Rahmen großer Infrastrukturprojekte nicht zu vermeiden sind, werden somit an anderer Stelle wieder ausgeglichen. Bauzeitlich genutzte Flächen versetzt die Bahn wieder in ihren Ursprungszustand. Bei besonders bedrohten Tierarten, wie beispielsweise der Zauneidechse, werden bereits vor Baubeginn Ersatzhabitate geschaffen und die Tiere im Baugebiet entsprechend frühzeitig vom Fachpersonal umgesiedelt.

Das Thema Umwelt- und Naturschutz ist für die Deutsche Bahn ein wichtiges Anliegen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Video: Das ist grün.

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Beispiele für Natur- und Umweltschutz in den Projekten

Eine Feldhecke mit roten Beeren

Schaffung von Lebensraum durch Feldhecken an den Veddeler Brücken

Was sind Feldhecken?
Feldhecken bringen Struktur in die Landschaft. Sie sind artenreich und bestehen aus vielen verschiedenen Gehölzen (Bäume, Sträucher, Kräuter, Früchte usw.). Sie bieten vielen Tieren ganzjährig Wetterschutz, Rückzugsraum, Nahrung und Lebensraum. Darüber hinaus verbinden sie Biotope.

Warum diese Ersatzmaßnahme?
Für die Zeit des Baus wird eine vorrübergehende Baustelleneinrichtungsfläche geschaffen. Durch diese Einrichtung kommt es zu einem Verlust von Gehölzen. Die Feldhecken werden als Ersatz für den baubedingten Verlust dieser Gehölze gepflanzt.

Wie setzt die DB Netz AG diese Maßnahme konkret um?
Am Rand des intensiv genutzten Grünlandes werden zeitgleich mit dem Bau-Projektbeginn 30 Quadratmeter Feldhecken gepflanzt. Bei der Auswahl der Gehölze werden einheimische und standortgerechte blühende Sträucher beziehungsweise Bäume und Beeren tragende Gehölze berücksichtigt. Darüber hinaus ist eine Entwicklungspflege für die Feldhecken geplant. Die Entwicklungspflege dient der Erzielung eines funktionsfähigen Zustandes der Bepflanzung.

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Quelle: DB AG/Thomas Herter

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