Umwelt

Beschreibung des Untersuchungsraumes

Das Vorhabengebiet liegt südöstlich der Hamburger Innenstadt auf der Elbinsel Wilhelmsburg und ist durch Verkehrsinfrastrukturen (Schienen, Straßen und Hafen) geprägt.
Der im Untersuchungsraum liegende Kanal - Müggenburger Durchfahrt (ehemaliger Zollkanal) - hat ein befestigtes und ausgebautes Ufer und verbindet den Spreehafen und den Müggenburger Zollhafen.
Es dominieren die mit spontaner Vegetation charakterisierten Ruderalbiotope wie Gras- oder Staudenflure. Diese befinden sich besonders am Rand der Gleisanlagen bzw. zwischen den Gleisen. Stellenweise kam es zur Etablierung von Gehölzen wie Zitterpappel und Spitz-Ahorn und Buschwerk, wie Brombeeren und Rosen.

Besonders geschützte Landschaftsbestandteile

Schutzgebiete nach dem BNatSchG sind in dem Untersuchungsgebiet nicht vorhanden.
Weiterhin sind keine geschützten Biotope verzeichnet.

Artenschutz

  • Insgesamt kommt dem Projektraum eine geringe Bedeutung als Lebensraum für Tierarten zu.
  • Um auszuschließen, dass die gesetzlich geschützte Muschelart "Gemeine Teichmuschel" durch die Bauarbeiten zu Schaden kommt, wurde der Kanal vor Baubeginn auf ihre Vorkommen abgesucht. Die dafür zuständigen Biologen konnten nach ihrem Kartiereinsatz mit dem Boot bestätigen, dass die Art im Eingriffsbereich nicht vorkommt.

Umweltfachliche Bauüberwachung(en!)

  • Die Umweltfachliche Bauüberwachung stellt sicher, dass die vereinbarten Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Sie sorgt dafür, dass die entsprechenden Planungen, Gesetze und Pflichten eingehalten werden.
  • Da die Umwelt unterschiedliche Schutzgüter umfasst und Themenbereiche, die in sich komplex sind, gibt es bei der Umweltfachlichen Bauüberwachung unterschiedliche Spezialisten, die an dem Projekt beteiligt sind. So gibt es eine Baulärmbeauftragte, einen Gewässerschutzbeauftragten sowie einen Umweltfachlichen Bauüberwacher mit dem Schwerpunkt Naturschutz. Letzterer unterstützt das Projekt beispielsweise dabei, dass sich unsere Ausgleichsflächen zu den ursprünglich geplanten Zielbiotopen entwickeln.

Haben Sie Fragen zum Projekt EÜ Veddeler Brücken?

Schreiben Sie uns gerne an Elbbruecken-hamburg@deutschebahn.com.